FAQ

Häufig gestellte
Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Data Analytics, Server-Side Tracking, DSGVO und unseren Leistungen.

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Allgemeine Fragen

Was macht rhyn.digital genau?
rhyn.digital ist eine auf Data Engineering und Analytics spezialisierte Digitalagentur aus der Schweiz. Wir begleiten die gesamte Datenpipeline: von der serverseitigen Datenerfassung über Tag-Management, Analytics-Konfiguration und CRM-Integration bis hin zu Dashboards und Datenvisualisierung. Zusätzlich bieten wir strategische Beratung zur Messstrategie und datenschutzbewusster Datenverarbeitung.
Für wen sind eure Leistungen geeignet?
Unsere Leistungen sind für Unternehmen geeignet, die Entscheidungen auf Basis zuverlässiger Daten treffen wollen. Das sind typischerweise E-Commerce-Unternehmen, B2B SaaS-Anbieter, Agenturen, Verbände und KMU im DACH-Raum — also alle, für die Tracking-Qualität und Datenpräzision geschäftsrelevant sind.
Arbeitet ihr mit bestehenden Agenturen zusammen?
Ja, sehr gerne. Wir arbeiten regelmässig als Tracking- und Analytics-Spezialisten in Zusammenarbeit mit Web-Agenturen, Performance-Agenturen oder Digital-Teams. Wir integrieren uns nahtlos in bestehende Workflows und kommunizieren direkt mit allen Beteiligten.
In welchen Sprachen bietet ihr Beratung an?
Wir beraten auf Deutsch und Englisch. Unsere Dokumentationen und Reports werden standardmässig auf Deutsch erstellt, auf Wunsch auch auf Englisch.
Arbeitet ihr auch für internationale Kunden?
Primär betreuen wir Unternehmen im DACH-Raum (Schweiz, Deutschland, Österreich). Projekte mit internationalem Bezug sind grundsätzlich möglich — wir arbeiten vollständig remote und haben Erfahrung mit mehrsprachigen Implementierungen und internationalen Datenschutzanforderungen.
Was unterscheidet rhyn.digital von anderen Agenturen?
Wir sind reine Spezialisten für Daten — kein Full-Service-Anbieter, der Analytics als Nebendisziplin betreibt. Unser Fokus liegt ausschliesslich auf der gesamten Datenpipeline: von der Erfassung über die Verarbeitung bis zur Visualisierung. Das bedeutet tieferes Fachwissen, klarere Kommunikation und Ergebnisse ohne Umwege.
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Server-Side Tracking

Was ist Server-Side Tracking?
Beim klassischen Client-Side Tracking sendet der Browser des Nutzers Daten direkt an Tracking-Plattformen (Google Analytics, Meta, etc.). Server-Side Tracking schaltet euren Server als Zwischenlayer ein: Der Browser sendet Daten an euren Server, dieser verarbeitet sie und leitet sie validiert weiter. Das macht die Datenerfassung unabhängig von Ad-Blockern, Browser-Restriktionen (ITP, ETP) und Third-Party-Cookie-Einschränkungen.
Was sind die Vorteile von Server-Side Tracking?
Mehr Datenpräzision (bis zu 40% mehr erfasste Events), Unabhängigkeit von Ad-Blockern, First-Party Cookie-Kontrolle mit verlängerter Lebensdauer, bessere Datenschutz-Kontrolle, schnellere Ladezeiten der Website durch weniger browser-seitigen Code, und die Möglichkeit, Daten serverseitig zu bereinigen und anzureichern bevor sie an Platforms gesendet werden.
Welche Server-Side Tracking Plattformen unterstützt ihr?
Wir implementieren Server-Side Tracking hauptsächlich über Google Tag Manager Server Container (GTM SS) und Jentis. GTM SS ist ideal für Unternehmen, die bereits mit Google-Produkten arbeiten. Jentis bietet als europäische Lösung zusätzliche Datenschutz-Features. Commanders Act ist ebenfalls eine Option für enterprise-grade Implementierungen.
Brauche ich für Server-Side Tracking einen eigenen Server?
Nicht zwingend. Für Google Tag Manager Server-Side Tracking benötigt ihr eine Cloud-Infrastruktur (Google Cloud, AWS, etc.). Wir helfen beim Setup und können je nach Anforderung Cloud-Hosting-Lösungen empfehlen. Monatliche Kosten für einen GTM Server Container liegen typischerweise bei 20–100 CHF je nach Traffic-Volumen.
Beeinflusst Server-Side Tracking die Ladezeit meiner Website?
In der Regel positiv. Da deutlich weniger JavaScript direkt im Browser ausgeführt wird, reduziert sich die Anzahl der browser-seitigen Tags erheblich. Das entlastet den Hauptthread und kann die Core Web Vitals spürbar verbessern — besonders auf mobilen Geräten mit schwacher Verbindung.
Kann Server-Side Tracking für mehrere Websites gleichzeitig eingesetzt werden?
Ja. Ein GTM Server Container kann für mehrere Domains und Properties genutzt werden. Das ist besonders effizient für Unternehmen mit mehreren Marken, Ländersites oder Microsites — eine zentrale Infrastruktur, einheitliche Datenqualität, kein doppelter Aufwand.
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DSGVO & Datenschutz

Ist Server-Side Tracking DSGVO-konform?
Server-Side Tracking kann datenschutzfreundlicher umgesetzt werden als klassisches Client-Side Tracking — eine automatische DSGVO-Konformität gibt es jedoch nicht. Entscheidend ist die korrekte Implementierung: saubere Consent-Signale via Consent Mode v2, kontrollierte Datenflüsse und serverseitige IP-Anonymisierung. Wichtig: Server-Side Tracking ist kein Consent-Bypass. Ohne valides Consent-Management bleibt auch serverseitiges Tracking regulatorisch heikel. Wir implementieren nach nDSG- und DSGVO-Anforderungen — mit dokumentierten Datenflüssen, klarer Rechtsgrundlage und voller Transparenz.
Was ist der Unterschied zwischen DSGVO und Schweizer DSG?
Die DSGVO gilt in der EU, das Schweizer Datenschutzgesetz (nDSG) in der Schweiz. Beide haben ähnliche Grundprinzipien, unterscheiden sich aber in Details. Für Schweizer Unternehmen, die auch EU-Kundendaten verarbeiten, gelten oft beide Regelwerke. Wir berücksichtigen bei unseren Implementierungen beide Rechtsrahmen.
Wie stellt ihr Consent-Konformität sicher?
Wir implementieren euren Tracking-Code so, dass er nur dann aktiv wird, wenn der Nutzer entsprechende Einwilligung gegeben hat (Google Consent Mode v2). Das bedeutet: ohne Einwilligung werden keine personenbezogenen Daten erhoben oder an Dritte übermittelt. Wir integrieren uns mit gängigen Consent-Management-Plattformen (CMP) wie Cookiebot, OneTrust oder einer eigenen Lösung.
Verarbeitet ihr unsere Kundendaten?
Im Rahmen der Implementierung haben wir Lesezugriff auf Analytics-Accounts und GTM-Container. Wir verarbeiten keine personenbezogenen Kundendaten eurer Endnutzer und haben keinen Zugriff auf euer CRM, euren Online-Shop oder ähnliche Systeme — ausser ihr erteilt uns explizit entsprechenden Zugriff für spezifische Integrationsarbeiten.
Was ist Google Consent Mode v2 (GCMv2) und brauchen wir das?
Google Consent Mode v2 ist ein Framework, das euer Tracking-Verhalten an die Consent-Entscheidung der Nutzenden anpasst. Ohne Einwilligung sendet Google nur anonymisierte Signale (Conversion-Modelling) statt roher Daten. Seit März 2024 ist GCMv2 für alle, die Google Ads einsetzen, Pflicht — ohne korrekte Implementierung funktioniert das Conversion-Tracking nicht mehr zuverlässig. Wir implementieren GCMv2 standardmässig in all unseren Projekten.
Benötigen wir eine Consent Management Platform (CMP)?
Für Websites, die Tracking-Cookies setzen oder personenbezogene Daten an Dritte übermitteln, ist eine CMP rechtlich empfohlen — in der EU de facto Pflicht. Wir arbeiten mit gängigen CMPs wie Cookiebot, OneTrust, Usercentrics oder CookieYes zusammen und können bei der Auswahl und Integration beraten. Für einfachere Setups entwickeln wir auf Wunsch auch eigene Consent-Lösungen.
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Analytics & Tools

Welche Analytics-Tools unterstützt ihr?
Wir arbeiten primär mit Google Analytics 4 (GA4), Matomo und Piwik PRO. GA4 ist die Standardlösung für Unternehmen, die Google-Daten nutzen möchten. Matomo und Piwik PRO empfehlen wir für Unternehmen mit höchsten Datenschutzanforderungen oder solche, die keine Daten an US-amerikanische Server übertragen möchten (Self-Hosting möglich).
Können wir von Universal Analytics zu GA4 migrieren?
Universal Analytics ist seit Juli 2024 eingestellt. Wenn ihr noch keine GA4-Migration durchgeführt habt, empfehlen wir dies dringend. Wir unterstützen bei der Migration, der GA4-Konfiguration und der Anpassung eurer Reports und Dashboards auf GA4-Datenstruktur.
Erstellt ihr auch Data Studio Dashboards?
Ja, das ist ein wesentlicher Teil unserer Leistungen. Wir erstellen individuelle Data Studio Dashboards, die alle relevanten Datenquellen verbinden — GA4, Google Ads, Social Media, CRM. Die Dashboards werden auf eure spezifischen KPIs ausgerichtet und automatisch aktualisiert.
Was ist der Unterschied zwischen GA4 und Matomo?
GA4 ist Googles Analytics-Plattform — kostenlos, leistungsstark, aber mit Datentransfer zu Google (USA). Matomo ist eine Open-Source-Alternative, die Self-Hosted betrieben werden kann — volle Datenkontrolle, keine Datentransfers, DSGVO-freundlich. Matomo ist für Branchen mit erhöhten Datenschutzanforderungen (Gesundheit, Finanzdienstleistungen, öffentlicher Sektor) oft die bessere Wahl.
Unterstützt ihr auch BigQuery für tiefergehende Analysen?
Ja. Wir richten GA4-BigQuery-Exporte ein und helfen euch, rohe Event-Daten direkt in BigQuery zu analysieren. Das ermöglicht komplexe Abfragen, individuelle Attributionsmodelle und die Verknüpfung von Analytics-Daten mit euren eigenen Datenquellen (CRM, ERP, etc.) — weit über das hinaus, was im GA4-Interface möglich ist.
Welche Ad-Plattformen unterstützt ihr beim Conversion Tracking?
Wir implementieren Conversion Tracking für alle gängigen Ad-Plattformen: Google Ads, Meta Ads (Facebook/Instagram), LinkedIn Ads, TikTok Ads, Microsoft Ads sowie programmatische Plattformen wie DV360, CM360, SA360 und adform. Bei allen Plattformen setzen wir wo möglich auf serverseitige Implementierungen für maximale Datenqualität.
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Prozess & Konditionen

Wie läuft eine Zusammenarbeit ab?
Typisch: Discovery Call (30 Min., kostenlos) → Audit (1–2 Wochen) → Angebot → Implementierung (3–8 Wochen) → Reporting-Setup (1–2 Wochen) → Optional: laufender Support. Jeder Schritt wird dokumentiert und transparent kommuniziert. Mehr Details auf unserer Ablauf-Seite.
Wie lange dauert eine typische Implementierung?
Ein GA4-Setup ohne Server-Side Tracking: 2–4 Wochen. Eine vollständige Server-Side Tracking Implementierung: 6–10 Wochen. Ein reiner Audit: 1–2 Wochen. Die Dauer hängt von der Komplexität des Tech-Stacks, der Anzahl zu trackender Events und der Verfügbarkeit eures Entwicklungsteams ab.
Was kosten eure Leistungen?
Unsere Preise hängen vom Scope und der Komplexität ab. Ein Tracking-Audit beginnt ab CHF 1'500, eine vollständige GA4-Implementierung ab CHF 3'000, und Server-Side Tracking Projekte ab CHF 5'000. Für ein massgeschneidertes Angebot führen wir zunächst ein kostenloses Erstgespräch durch. Monatliche Retainer für laufenden Support beginnen ab CHF 500/Monat.
Bietet ihr Support nach der Implementierung?
Ja. Nach jeder Implementierung stehen wir für Fragen zur Verfügung. Für laufende Betreuung bieten wir monatlich kündbare Retainer-Pakete an — inklusive proaktivem Monitoring, monatlichem Status-Call und Priority-Support. Details und Konditionen auf Anfrage.
Müssen wir ein eigenes Entwicklungsteam haben?
Nicht zwingend. Viele Implementierungen über Google Tag Manager können ohne direkte Code-Änderungen am Source-Code umgesetzt werden. Für Server-Side Tracking und komplexere Integrationen ist gelegentlicher Entwickler-Support hilfreich, aber wir unterstützen bei der Koordination und liefern klare Spezifikationen.
Wie läuft die Kommunikation während eines Projekts?
Wir passen uns euren bestehenden Prozessen an. Typisch ist eine Kombination aus wöchentlichen kurzen Status-Updates per E-Mail, einem gemeinsamen Projektchannel (Slack, Teams oder E-Mail) und einem bi-wöchentlichen Video-Call. Alle Zwischenergebnisse, Entscheidungen und Spezifikationen werden schriftlich dokumentiert.
Können wir die Zusammenarbeit flexibel beenden?
Ja. Projektarbeiten werden nach Abschluss der vereinbarten Leistungen abgerechnet — ohne langfristige Bindung. Retainer-Pakete für laufenden Support sind monatlich kündbar. Wir glauben, dass eine Zusammenarbeit auf gegenseitigem Mehrwert beruhen sollte — nicht auf Vertragsdruck.

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